Sowjetisches Ehrenmal
Das Sowjetische Ehrenmal liegt am Bassinplatz in Potsdam und ist zugleich ein sowjetisches Kriegsdenkmal und ein Friedhof. Es erinnert an sowjetische Soldaten der Schlacht um Berlin. Zahlreiche Gräber bewahren dort die Erinnerung an die Kämpfe im April 1945. In diesen Kämpfen starben viele Soldaten und Zivilisten. Die prominente Lage sollte die deutsche Bevölkerung an die Opfer der Roten Armee erinnern.
Zunächst lagen die sowjetischen Toten in provisorischen Gräbern, nach dem Krieg entstand eine würdige Ruhestätte. Das monumentale Denkmal wurde im Jahr 1948 errichtet. Im Zentrum steht ein vierzehn Meter hoher Obelisk aus Sandstein und Granit. Vier überlebensgroße Bronzefiguren stehen rings um den Obelisken. Sie zeigen einen Wachmann, einen Panzerfahrer, einen Marineinfanteristen und einen Piloten der Roten Armee. Ihre Gestaltung unterscheidet die Gräber sichtbar nach dem militärischen Rang der Verstorbenen. Einige Todesjahre liegen nach 1945 und verweisen auf Umbettungen oder Kriegsfolgen. Seit 1987 steht die Anlage unter Denkmalschutz, und internationale Abkommen sichern ihren Erhalt.
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