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Saxegården

Saxegården steht in Oslos mittelalterlichem Stadtgebiet und verbindet ein Wohnhaus mit den Spuren eines mittelalterlichen Gutshofs. Das holzverkleidete Gebäude besitzt eine sanft geneigte, mit Zementziegeln gedeckte Dachfläche und eine gegliederte Louis-Seize-Fassade. Originale Türen aus der Bauzeit um 1800 führen in ein Haus, das auf alten Steingewölben ruht.

Der älteste erhaltene Teil liegt vermutlich im Keller und reicht möglicherweise bis ins 13. Jahrhundert zurück. Quellen erwähnen den mittelalterlichen Gutshof zwischen 1334 und 1414, bevor ein Stadtbrand das erste Gebäude 1624 zerstörte. Auf den alten Fundamenten entstand danach ein Neubau, während Bischöfe aus Hamar hier bei Besuchen in Oslo wohnten. Spätere Umbauten schufen neue Wohnungen, und der frühere große Garten hinter dem Haus ist noch in Resten erkennbar.

Heute dient das geschützte Kulturdenkmal Organisationen, Künstlern und kulturellen Veranstaltungen. Eine blaue Plakette an der Fassade verweist auf seine Bedeutung für Oslo. Die erhaltene Gasse von der Oslogate und der Keller machen sichtbar, wie eng Architektur und Stadtgeschichte hier zusammenliegen.

By
Oslo
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