Iglesia de Santa Ana
Die Iglesia de Santa Ana erhebt sich in Mexiko mit einer hellen Fassade und zwei pyramidenförmigen Glockentürmen. Kalkputz bedeckt die schlichten Wände, während farbige Glasfenster Licht auf ihre Ölfarben werfen.
Die Kirche steht über einem Maya-Bauwerk und verbindet koloniale Geschichte mit älteren Spuren. Im Garten stehen Orangenbäume, die Antonio Figueroa der Überlieferung nach pflanzen ließ.
Der einarmige Gouverneur veranlasste den Bau, doch seine sterblichen Überreste ruhen heute innerhalb der Kirche. Die Kirche wurde als Pfarrkirche geweiht.
Sie wurde zum geistlichen und sozialen Mittelpunkt für Handwerker und Arbeiter des umliegenden Viertels. Zwei Seitenkapellen bewahren historische Heiligenfiguren.
Eine Kapelle ist Maria, der Helferin der Christen, gewidmet, die andere dem Heiligsten Herzen Jesu. Im Atrium steht ein Kruzifix zwischen Statuen der heiligen Anna.
Ein kleiner Anbau bewahrt gestapelte Knochen von Gemeindemitgliedern, die einst im Kirchenboden bestattet wurden. Über dem Eingang steht ein lateinischer Satz.
Die Inschrift verkündet, dass das Wort Fleisch wurde und unter den Menschen wohnte. Auch der Park neben der Kirche gehört zu ihrer Geschichte.
Dort trafen im neunzehnten Jahrhundert republikanische und kaiserliche Truppen aufeinander.
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