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Palacio Episcopal de Málaga

Der Palacio Episcopal de Málaga steht nahe der Kathedrale von Málaga und gehört zu den markanten Bauwerken der Stadt. Seine barock-klassizistische Architektur verbindet eine dreigeschossige Fassade mit einem rollstuhlgerechten Zugang.

Der Bau begann 1762 unter Erzbischof José Francisco Lasso de Castilla, zunächst nach Plänen von Antonio Ramos. José Martín de Aldehuela setzte die Arbeiten nach Ramos’ Tod 1782 fort. Zwei aufeinanderfolgende Höfe gliedern das Innere: Arkaden prägen den ersten, offene Fronten und Balkone den zweiten. Eine imperiale Treppe führt in die oberen Geschosse. Das Portal verbindet grauen und rosa Marmor, abnehmende Säulenreihen, Wappen und einen kunstvoll gestalteten Balkon. In einer tiefen Nische steht Fernando Ortiz’ Statue der Jungfrau von Las Angustias.

Die Fassade trägt außerdem einfache und gekoppelte Pilaster sowie große Öffnungen in den oberen Etagen. In den 1940er-Jahren stellten Fernando Guerrero-Strachan Rosado und Enrique Atencia Molina das beschädigte Gebäude wieder her. Seit den 1990er-Jahren beherbergt ein Teil das Museo Diocesano del Arte Sacro de Málaga. Besonders einprägsam bleibt die Verbindung von Innenhöfen, Marmoreingang und steinerner Balustrade.

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Málaga
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