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Minoritenkirche

Die Minoritenkirche steht als römisch-katholische Kirche in Linz und prägt die nördliche Straßenfront des Landhauses. Ihre dreigeschossige Rokokofassade besitzt zwei Eingänge und ein großes Dach. Ein Turm an der Ostseite des Presbyteriums ergänzt das Bauwerk, das Franz Michael Pruckmayr 1699 errichtete.

An diesem Ort gründeten Minoriten im 13. Jahrhundert ihr Kloster, dessen erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1236 stammt. Die ursprünglich gotische Kirche erhielt ab 1751 durch Johann Matthias Krinner ihre Rokokoform. Im Inneren trennt ein Triumphbogen den hellen Kirchenraum vom Chor, während sechs Wandnischen Seitenaltäre aufnehmen. Der Hochaltar aus Stuckmarmor entstand 1756 und trägt Bartolomeo Altomontes Verkündigung über dem Altartisch. Feiner Rocaille-Stuck, Engelsköpfe und das Auge Gottes bedecken die Decke des Presbyteriums.

Die Kanzel von 1767 zeigt Evangelistensymbole, mehrere Reliefs und den Guten Hirten über einer Taube. Unter der Orgelempore steht ein Allerseelenaltar mit einer Pietà aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die Orgel besitzt 27 Register und verbindet ein Gehäuse von 1853 mit Teilen aus dem 18. Jahrhundert. In der Sommersakristei bewahren Intarsienschränke und ein roter Marmorspringbrunnen besondere Spuren vergangener Ausstattung.

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Linz
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