Kapelle St Agatha
Kapelle St. Agatha steht in Hummertsried bei Leutkirch im Allgäu und dient als katholischer Ort des Gebets. Ihre Geschichte reicht bis in das Jahr 1482 zurück.
Agathe von Stuben gründete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Claus Schindelin, einem Patrizier aus Ravensburg. Die Kapelle ist Agatha und Nikolaus von Myra geweiht. Im Innenraum verbinden sich ein klassistisches Deckenbild, eine Lourdesgrotte und ein hölzerner Hochaltar. Der hölzerne Altar zeigt Josef, Agatha und Sebastian. Sein neoromanischer Aufbau bildet den Mittelpunkt der sichtbaren sakralen Ausstattung im Innenraum. Auf der Empore hängt ein manieristisches Kruzifix. Das Werk entstand zwischen 1560 und 1610 und zeigt einen kompakten Körper, einen geneigten Kopf sowie steife Beine. Auf der Empore steht außerdem ein schlichtes Harmonium. Im Turm hängen eine spätbarocke Glocke von 1762 und eine zweite Glocke von 1949. Die Seitenwände zeigen die vierzehn Stationen des Kreuzwegs. Über dem linken Weihwasserbecken steht eine Schutzengelfigur, während ein Gedenkbild an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erinnert. Die Kapelle bewahrt religiöse Kunst und lokale Erinnerung. Die Lourdesgrotte verweist auf Bernadette Soubirous und die Marienerscheinungen in Lourdes, während die Gemeinde den Raum weiterhin für Gottesdienste nutzt. Das Patrozinium der heiligen Agatha prägt diesen Ort.
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- Leutkirch im Allgäu
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