Maria-Magdalenen-Kirche
Die Maria-Magdalenen-Kirche steht im Kieler Stadtteil Elmschenhagen und zeigt neugotische Architektur anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus. Der Turm ragt 56 Meter über Elmschenhagen empor.
Der Neubau entstand nach einem Blitzeinschlag im neunzehnten Jahrhundert nach Plänen des Kieler Stadtbaumeisters Gustav Ludolf Martens. Er gehört zu den frühen neugotischen Kirchen Schleswig-Holsteins.
Die mittelalterliche Kirche war ein kleines, schmuckloses Backsteingebäude mit hölzernem Glockenturm und stand unter der Aufsicht des Klosters Preetz. Ihre Geschichte verknüpft sie mit der Schlacht bei Bornhöved.
Der Sieg über das dänische Heer fiel auf den Festtag der heiligen Maria Magdalena und prägte die Widmung. Im Zweiten Weltkrieg gingen Altarbereich, Buntglasfenster und Orgelprospekt verloren, während die neugotische Kanzel erhalten blieb.
Hans Gottfried von Stockhausen gestaltete die Buntglasfenster im Altarbereich mit biblischen Geschichten. Die Orgel wurde ersetzt und später umfassend renoviert.
Die Kirche gehört zur Trinitatisgemeinde, die aus den Gemeinden Maria-Magdalenen, Weinberg und Kroog Stephanus hervorging und mehrere Kieler Stadtteile umfasst. Die Gemeinde verbindet mehrere Kieler Stadtteile miteinander.
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