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Ehemaliges Kloster St. Mang

Das Ehemalige Kloster St. Mang in Füssen geht auf ein Benediktinerkloster zurück, das im neunten Jahrhundert gegründet wurde. Magnus von Füssen errichtete hier mit Theodor eine Zelle und ein Oratorium.

Die Lage am Lechdurchbruch verband religiöse Bedeutung mit einer mittelalterlichen Route von Augsburg über die Alpen nach Oberitalien. Damit gewann der Ort auch politische und strategische Bedeutung. Zwischen 1696 und 1726 entstand unter Abt Gerhard Oberleitner ein barocker Komplex nach Plänen Johann Jakob Herkomers. Die Kirche erhielt venezianisch inspirierte barocke Formen im Inneren. Fresken in der Kirche erzählen die Geschichte des heiligen Magnus, während mehrere Künstler die Ausstattung von Kirche und Kapitelsaal prägten. Paul Zeillers erhaltene Ölgemälde befinden sich im Kapitelsaal des Klosters.

Nach der Säkularisation wechselten die Gebäude ihre Nutzung, und die ehemalige Klosterkirche wurde 1837 der Pfarrei Füssen geschenkt. Die Stadt erwarb das Anwesen 1909, ausgenommen die Kirche. Der Nordflügel beherbergt das Rathaus, während der Südflügel das Museum der Stadt Füssen mit Kloster- und Stadtgeschichte aufnimmt. Auch Lauten- und Geigenbau werden dort gezeigt. Der gesamte Komplex ist rollstuhlgerecht zugänglich.

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Füssen
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