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Sankt Marien koptisch-orthodoxe Kirche

Die Sankt Marien koptisch-orthodoxe Kirche in Düsseldorf verbindet die Geschichte eines Luftschutzbunkers mit koptisch-orthodoxem Gemeindeleben. Der Bau war ursprünglich ein getarnter Luftschutzbunker in Düsseldorf.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entfernte man dicke Böden und setzte Fenster ein, damit ein Kirchenraum entstehen konnte. Pastor Carl Klinkhammer leitete den Umbau nach dem Krieg.

Die Weihe als Kirche erfolgte nach diesem Umbau und prägte die weitere Geschichte des Gebäudes. Das Gebäude ist ein geschütztes Denkmal.

Die koptisch-orthodoxe Gemeinde nutzt den Bau als Gotteshaus, Gedenkstätte und Raum für kulturelle Veranstaltungen. Eine neue Ikonostase prägt den Innenraum.

Das marmorne Taufbecken ermöglicht Ganzkörpertaufen nach koptischer Tradition und macht den religiösen Charakter sichtbar. Kunstausstellungen und Konzerte gehören ebenfalls zur Nutzungsgeschichte des Kirchengebäudes.

Die Kirche verbindet dadurch Architektur, Erinnerung und das Gemeindeleben der koptisch-orthodoxen Gemeinschaft in Düsseldorf. Nebenan ergänzt das Friedrich-Conzen-Haus den Ort.

Das Gemeinde- und Integrationszentrum bietet Begegnung, Bildung und Unterstützung für Menschen verschiedener Hintergründe. Es richtet sich besonders an Geflüchtete.

So steht die Kirche für die Umwandlung eines Kriegsbaus in einen religiösen und gemeinschaftlichen Mittelpunkt. Der Bau bewahrt dabei seine ungewöhnliche Geschichte.

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Düsseldorf
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