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Vogelsches Gartenhaus

Das Vogelsche Gartenhaus steht am Neustädter Elbufer in Dresden und zeigt die typische Architektur historischer Gartenhäuser. Zwei ursprünglich getrennte Gebäudeteile bilden den Bau, dessen westlicher Abschnitt vor 1806 entstand.

Der ältere Bereich diente als Wirtschaftsgebäude für das Anwesen Große Meißner Gasse 6, wo einst das Gasthaus „Zum Blauen Stern“ lag. Zwischen 1811 und 1814 entwarf Christian Friedrich Schuricht den östlichen Teil als privates Gartenhaus. Dort wohnte der Kunsthistoriker Christian Leberecht Vogel, der Vater von Carl Christian Vogel von Vogelstein. Paul Wolf bezog den Bau 1936 in die Neugestaltung des Neustädter Elbufers ein. Zwischen 1984 und 1985 erfolgte eine Rekonstruktion, danach gehörte er zur Verwaltung des Hotels Bellevue.

Sandstein, ein flaches Dreieck am Dachboden und ein dreiteiliges Ochsenaugenfenster prägen die östliche Fassade. Ihre rötliche Farbe machte sie schon aus der Ferne erkennbar. In der Nähe liegt der Canaletto-Blick, der nach dem venezianischen Maler Bernardo Bellotto benannt ist.

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Dresden
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