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Sächsisches Ständehaus

Das Sächsische Ständehaus steht in Dresden, Sachsen, und prägt mit seiner Sandsteinfassade das Stadtbild. Der trapezförmige Bau verbindet Renaissance und Neobarock über drei Stockwerke.

Paul Wallot errichtete das Gebäude zwischen 1901 und 1907 als Sitz des sächsischen Parlaments. Auf dem Grundstück standen zuvor das Brühlsche Palais, das Fürstenburgsche Haus und das Charonsche Haus. Zwischen 1919 und 1933 tagte hier das erste vollständig demokratisch gewählte Parlament Sachsens. Schwere Kriegsschäden folgten, bevor eine umfassende Renovierung von 1996 bis 2001 neue Substanz schuf.

Heute arbeiten hier das Oberlandesgericht Dresden und das Landesamt für Denkmalpflege in Sachsen. Sieben Gerichtssäle und repräsentative Räume für den Landtag prägen die Nutzung. Besonders einprägsam bleibt der fünfzig Meter hohe Turm mit der goldenen Saxonia von Johannes Schilling. Im Inneren ergänzen Statuen und Kunstwerke von Johannes Schilling, Heinrich Wedemeyer und Heinrich Epler die Architektur.

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Dresden
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