Műjégpálya korcsolyacsarnok
Die Műjégpálya korcsolyacsarnok verbindet neobarocke Architektur mit der Geschichte des künstlichen Eises in Ungarn. Der Architekt Imre Francsek entwarf diese markante Halle. Mit der ersten künstlichen Eisbahn des Landes begann hier eine neue Epoche für den Wintersport. Die Kühlung machte Eislauf unabhängig vom natürlichen Frost. Die Halle wurde zum Zentrum für Eiskunstlauf, Eishockey und alltägliches Schlittschuhlaufen. Hier fanden auch Weltmeisterschaften im Eislauf statt.
Der Zweite Weltkrieg beschädigte Teile des Gebäudes, doch eine spätere Restaurierung stellte seine historische Gestalt wieder her. Auch ein zerstörter Gebäudeflügel kehrte in historischer Form zurück. Heute verbindet der Ort moderne Kühltechnik mit restaurierten Formen und einer erweiterten Eisfläche. Die Halle bleibt auch für Rollstuhlfahrer zugänglich. Unter dem Eis arbeitet ein Rohrsystem, während über der Fläche neobarocke Details sichtbar bleiben. Sport und Baugeschichte treffen hier direkt aufeinander. Die Műjégpálya korcsolyacsarnok bewahrt damit Francseks Entwurf und Ungarns frühe Eislaufgeschichte an einem Ort. Die künstliche Eisfläche macht diese Verbindung sichtbar.
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