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Weinkontor

Das Weinkontor in Bremen ist ein Industriegebäude von 1951 im Stadtteil Walle, genauer in der Überseestadt. Das Gebäude liegt in der Nähe des Bremer Europahafens. Wilhelm Wortmann und Erik Schott entwarfen den rechteckigen Bau für die Weinhandelsfirma Reidemeister & Ulrichs. Die Weinhandelsfirma Reidemeister & Ulrichs entstand bereits im Jahr 1831. Der Bau gehörte zum Wiederaufbau der Bremer Häfen nach dem Zweiten Weltkrieg und besitzt fünf Geschosse. Ein sichtbares Stahlskelett prägt die rechteckige Fassade des Baus. Zwei zurückgesetzte Treppentürme und vollständig verglaste, straßenseitige Treppenhäuser gliedern die äußere Erscheinung. Schmale Fensterbänder liegen unter den Deckenrahmen des Gebäudes. In den großen Kellerräumen fanden Weinvergärung, Reifung und Abfüllung statt, während die ersten vier Etagen Flaschen lagerten. Die oberste Etage beherbergte die Verwaltung und Geschäftsleitung. Später verlagerte sich die Qualitätsweinproduktion zu den Erzeugern, wodurch der ursprüngliche Zweck als Weinlager entfiel. Der Weinvertrieb blieb dabei als Tätigkeit erhalten. Der Bau steht unter dem Denkmalschutzrecht des Landes Bremen. Geschlossene Fassadenfelder mit Fensterstreifen wechseln mit offenen Fensterfeldern und niedrigen Brüstungen. Die verglasten Treppenhäuser öffnen sich sichtbar zur Straße.

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Bremen
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