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Villa Knüppel

Die Villa Knüppel steht als dreigeschossige Stadtvilla im Bremer Stadtteil Schwachhausen. Sie entstand 1926 nach Entwürfen von Carl Eeg und Eduard Runge.

Der Kaufmann Friedrich Albert Knüppel gab das Gebäude im konservativen Stil der zwanziger Jahre in Auftrag. Ein zweigeschossiger Putzbau bildet den zentralen Hauptkörper des Gebäudes.

Ein Kellergeschoss ergänzt den Bau, dessen rechte Vorderseite ein zweigeschossiger Rundturm prägt. Ein Kupfervordach betont den Haupteingang des Hauses.

Ende des zwanzigsten Jahrhunderts teilte man das Haus und wandelte den Poolbereich im hinteren Garten zu Parkplätzen um. Der erste Stock beherbergt Büros für Logistikunternehmen und Dienstleister.

In den übrigen Bereichen liegen private Wohnräume, während die Villa 1991 als Kulturdenkmal in Bremen ausgewiesen wurde. Carl Eeg arbeitete häufig mit Eduard Runge zusammen und prägte mit weiteren Bauten das Bremer Stadtbild.

Zu diesen Bauten zählen das Mausoleum Erdmann-Jesnitzer sowie verschiedene Grab- und Denkmäler. Auch mehrere Wohnhäuser im Bereich Schwachhausen gehören zu diesem architektonischen Umfeld.

Rundturm, Kupfervordach und Putzfassade machen die äußere Gestaltung der Villa klar erkennbar. Die Villa Knüppel verbindet damit Wohnarchitektur, Büros und Bremer Denkmalschutz an einer Adresse.

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Bremen
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