Villa Borgward
Die Villa Borgward liegt im Bremer Stadtteil Horn-Lehe und zeigt klassizistische Architektur in einer historischen Parkanlage. Das Landgut entstand 1750 für Hieronymus Klugkist, der später Bürgermeister von Bremen wurde. Ein steinernes Wappen erinnert an dieses ursprüngliche Baujahr.
Vom frühen 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert trug das Anwesen den Namen Landgut Focke-Fritze. Die fast zwei Kilometer lange Fläche wurde teilweise zum Park, während der übrige Teil bis in die 1920er-Jahre landwirtschaftlich diente. Mehrere Besitzer veränderten und erweiterten die Anlage im Laufe der Zeit.
1952 übernahm der Automobilhersteller Carl F. W. Borgward das Gebäude und ließ es mit Rudolf Lodders umbauen. Bernd Kuhlwein gestaltete den Garten, in dem die Familie Borgward bis 2000 lebte. Pilaster und ein halbkreisförmiges Dachfenster prägen die 29 Meter lange Fassade, die seit 1973 unter Denkmalschutz steht.
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