Schule An der Brinkmannstraße
Die Schule An der Brinkmannstraße steht im Bremer Stadtteil Hemelingen und verbindet Schulgeschichte mit Baugeschichte. Der ursprüngliche Bau entstand dort im Jahr 1909. Reinhard Ahlemann entwarf ihn für die wachsende Bevölkerung Hemelingens und den steigenden Bedarf an Bildungsangeboten. Otto Conrad Friedrich Bräutigam gestaltete das Gebäude 1931 umfassend um. Die Umgestaltung gab dem Haus eine weiße Fassade, ein Flachdach und einen Uhrturm, der später verschwand. Der Zweite Weltkrieg hinterließ Bombenschäden am Gebäude. Eine Reparatur erfolgte 1943, während die Wehrmacht das Haus bis zum Kriegsende besetzte. Ende 1945 nahm die Schule den Unterricht wieder auf. 1995 verhinderten lokale Proteste den drohenden Abriss und unterstützten die Anerkennung als geschütztes Denkmal. Renovierungen in den Jahren 1997 und 1998 dienten der Wiederherstellung. Die Schule bietet in Hemelingen inklusive Bildung an. Zu ihrem Umfeld zählen Partnerschaften mit Werder Bremen und Universum Bremen. Im Treppenhaus befindet sich außerdem ein Holzschnittgemälde von Bremen, das Theodor Schultz-Walbaum geschaffen hat.
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