Haus der Stadtsparkasse
Das Haus der Stadtsparkasse steht am Bremer Marktplatz, an der Ecke zur Langenstraße, und zeigt eine Rokokofassade. Ein Erkerfenster und ein von einer Perücke gekrönter Giebel prägen die Ansicht zum Markt.
Johann Georg Hoffschlaeger ließ das Haus 1755 errichten, nachdem Theophilus Wilhelm Frese die Fassade gestaltet hatte. 1836 beherbergte es unter Georg Friedrich Pflüger das Gasthaus Stadt Paris. Nach einem Luftangriff 1944 blieben gerettete Fassadenteile erhalten, darunter bedeutende Rokokoelemente. Eberhard Gildemeister setzte sie 1957 und 1958 mit roten Klinkerwänden zu einem neuen Bau zusammen. Im Inneren verbinden sich eine Tür mit Oberlicht, barocke Dekorationen und die Gestaltung der fünfziger Jahre.
Heute nutzt die städtische Sparkasse die Räume als Filiale, während der Bau seit 1973 unter Denkmalschutz steht. Zum Ensemble an der Nordseite gehören auch das Rathscafé, das Haus zum Jonas und die Raths-Apotheke. An der Marktseite treffen hier gerettete Rokokokunst, roter Backstein und ein Oberlicht aus der Nachkriegszeit aufeinander.
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