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Hotel Torre Macaya

Das Hotel Torre Macaya steht in Barcelona als neoklassizistische Villa, die Román Macaya Gibert neunzehnhundertachtzehn errichten ließ. Ursprünglich diente das Gebäude seiner Familie als Sommerresidenz. Macaya erwarb sein Vermögen im amerikanischen Baumwollhandel und finanzierte außerdem die Eisenbahn nach Montserrat sowie die Standseilbahn von Vallvidrera. Beide Projekte verbinden seinen Namen mit Barcelonas Infrastruktur.

Nach der privaten Nutzung beherbergte die Villa Büros und während des Spanischen Bürgerkriegs eine anarchistische Cheka. Damals trug sie den Namen Torre del Terror. Carlos Ruiz Zafón arbeitete dort bei Ogilvy und ließ sich für seinen Roman „Der Schatten des Windes“ inspirieren. Die Villa wechselte später erneut ihre Nutzung. Als Boutique-Hotel umfasst sie sechzehn Zimmer, einen Pool im Garten und das öffentlich zugängliche Restaurant El Nido del Mirlo. Erhalten blieb die zentrale Holztreppe als Originalelement des Hauses.

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Barcelona
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