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Mahnmal Dorstfelder Synagoge

Das Mahnmal Dorstfelder Synagoge steht im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld und erinnert an die dortige Synagoge. Der Künstler Israel Lanzmann schuf die Anlage 1989. Schwarz und Gelb prägen die Formen, die beim Umgehen unterschiedliche Ansichten des Davidsterns zeigen.

Die jüdische Gemeinde errichtete 1860 ein kleines Fachwerkhaus als Ort des Gebets und der Gemeinschaft. Am 9. November 1938 verwüsteten Nationalsozialisten die Synagoge und ließen sie anschließend abreißen. Eleonore Stolz, eine Lehrerin aus Dorstfeld, gab den Anstoß für das Denkmal und führte Gespräche mit Überlebenden der NS-Zeit.

Hinter dem gelben Baukörper steht ein sechseckiger Stein mit einer Inschrift über rohen Judenhass und den Worten „Vergiss nicht“. Ein biblisches Zitat aus Ezechiel 37,9 erscheint dort auf Deutsch und Hebräisch. Die öffentliche Stelle nahe der Haltestelle Wittener Straße macht die Erinnerung sichtbar, weil der ursprüngliche Synagogenstandort heute in einem privaten Hinterhof liegt.

Città
Dortmund
Aggiornato il

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