Jagdschloss Fasanerie
Das Jagdschloss Fasanerie verbindet barocke Architektur mit der Geschichte eines fürstlichen Jagdsitzes am Rhein-Taunus-Naturpark.
Prinz Karl von Nassau-Usingen ließ das Schloss von Friedrich Joachim Stengel entwerfen.
Zwischen 1744 und 1749 entstand ein Gebäude, dessen obere Geschosse verputztes Fachwerk und ein Walmdach tragen.
Im ersten Stock befindet sich ein Festsaal mit Sandsteinkamin.
Ein Stuckmedaillon schmückt dort die Decke des historischen Saals.
Nach seiner Nutzung als Jagdsitz diente das Gebäude später als Wohnsitz des Oberförsters.
Die Stadt Wiesbaden besitzt das Anwesen seit 1912.
Das denkmalgeschützte Schloss wurde zwischen 2005 und 2009 umfassend restauriert.
Dabei entstanden Räume für ein Restaurant mit Biergarten und weitere sanitäre Einrichtungen.
Ein ehemaliger Reitstall gehört ebenfalls zur Anlage.
Er wurde zu einem Jugendbauernhof umgebaut und ergänzt die kulturelle Nutzung des Ortes.
Heute beherbergt das Jagdschloss ein Restaurant sowie Räume für Konzerte, Konferenzen und Familienfeiern.
Direkt daneben liegt der Tier- und Pflanzenpark Fasanerie.
Die Lage verbindet historische Räume mit einer Umgebung am Rand des Naturparks.
Das historische Jagdschloss Fasanerie ist als rollstuhlgerecht erfasst.
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