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St. Cyriakus

St. Cyriakus steht in Deutschland als kompakte Dorfkirche mit flach gedecktem Saalbau und eingezogenem Chor. Der spätgotische Turmunterbau trägt einen Zwiebelhelm, der das Dorfprofil weithin prägt.

Die Stelle erscheint bereits 1332 als Mutterkirche, während der heutige Bau um 1500 entstand. Seine barocke Ausgestaltung erhielt der Innenraum in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Altäre, Kanzel und Holzarbeiten prägen das Innere. Leinwandbilder von Franz Martin Kuen haben sich am Hochaltar erhalten, während Karl Manninger 1974 die Deckenbilder im Rokokostil erneuerte. Über dem Südeingang malte er 1978 außerdem eine Sonnenuhr. Die doppelte Westempore gliedert den Raum und bleibt für eine kleine Dorfkirche ungewöhnlich.

Am Hochaltar zeigt ein kleiner Engel eine ungewöhnliche Tätigkeit und gilt als Liebling der Gemeinde. Untersuchungen zwischen 2017 und 2019 führten zur Sicherung des Dachstuhls und zur Reparatur des Chorbogens. Eine diözesane Feier begleitete die Wiedereröffnung im Jahr 2025. Besonders bleibt der Blick vom Engel über die barocken Altäre bis zur bemalten Decke.

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Weißenhorn
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