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Forte Fenilone

Forte Fenilone liegt rund 400 Meter nördlich des Veroneser Stadtteils Santa Lucia, zwischen zwei Eisenbahnlinien. Die ehemalige österreichische Befestigung gehörte zum ersten verschanzten Feld in der Ebene südwestlich von Verona. Ihr halboktogonaler, asymmetrischer Grundriss verband einen zentralen Rundturm mit Wällen, Graben und rückwärtigen Verteidigungsanlagen. Gemeinsam mit Forte San Massimo und Forte Santa Lucia deckte sie die Zugänge zur Stadt.

Zwischen 1848 und 1856 entstanden Erdwerke, Graben, Reduit und eine abgesetzte Carnot-Mauer mit drei Kaponnieren. Ein Brunnen versorgte den Innenhof, während unterirdische Gänge zu den Kaponnieren und zum Patrouillenweg führten. Siebzehn Geschütze konnten das Gelände zwischen San Massimo und Santa Lucia sowie die Straße aus Mantua bestreichen. Im Kriegsfall bot die Anlage bis zu 115 Soldaten Platz.

Nach 1861 verlor die Befestigung an Bedeutung, als eine weiter vorgeschobene Verteidigungslinie entstand. Die meisten Mauerwerksbauten verschwanden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Heute liegen nur noch Spuren der Erdwerke innerhalb eines Eisenbahnzweigs, als stilles Fragment von Veronas Rolle im österreichischen Quadrilatero.

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Verona
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