St. Pankratius
St. Pankratius steht in Deutschland als neuromanische Saalkirche aus dem Jahr 1902. Joseph Cades entwarf den hellen Bau mit seinem markanten Chorflankenturm. Dessen Zwiebelhaube prägt die Silhouette.
Der untere Turmabschnitt stammt noch aus dem Jahr 1599 und bewahrt Teile des Vorgängerbaus. Im Inneren ersetzten weiße Wände und dezente Pastelltöne die frühere Nazarenerausstattung. Erhalten blieben eine spätgotische Madonna aus der Ulmer Schule, eine Pietà und ein um 1620 geschnitztes Kruzifix. Im Chor zeigt Hermann Bantles Schutzmantelmadonna ihre schützende Geste über den Gläubigen.
Neben dem Eingang erinnert die reich verzierte Grabplatte von Anna vom Stain an das Jahr 1577. Zwei Glocken erklingen seit 1695, eine dritte kam 1952 hinzu. Das alte Uhrwerk und der Glockenstuhl bewahren weitere Spuren der langen Baugeschichte.
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- Tübingen
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