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Viehmarktplatz

Viehmarktplatz wirkt heute wie ein offener Stadtplatz, dessen Pflaster mehrere Schichten Geschichte sichtbar miteinander verbindet. Unter dem Platz befinden sich die Überreste römischer Thermen aus der Antike. Bei Bauarbeiten für eine Tiefgarage kamen die Ruinen ans Licht und werden heute im Thermenmuseum geschützt. Ein gläserner Bau von Oswald Mathias Ungers umschließt die antiken Mauern. Rötliche Pflastersteine markieren außerdem die Lage ehemaliger römischer Straßenachsen und machen ihre Ordnung im Platz ablesbar.

Früher lag an dieser Stelle der Garten eines Kapuzinerklosters. Im neunzehnten Jahrhundert wurde Viehmarktplatz zum zentralen Viehmarkt der Stadt, bevor der Ort nach dem Krieg als Parkplatz diente. Heute beleben Märkte, Gastronomie und das Bürgeramt den Platz. Rund um den Viehmarkt diskutiert die Stadt neue Begrünung und mehr Schatten für den öffentlichen Raum. Du siehst hier römische Vergangenheit und heutigen Stadtalltag zugleich. Die gläserne Präsentation verbindet archäologische Funde mit einem Platz, an dem Bürgerinnen und Bürger heute ihre Wege kreuzen. Der Ort bleibt dabei ein wandelbarer Teil der Stadt.

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Trier
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