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Kürenzer Schlößchen

Das Kürenzer Schlößchen entstand 1810 unter dem französischen Präfekten Alexandre François Bruneteau de Sainte Suzanne. Ältere Bausubstanz floss in den kubischen Bau ein.

Das Hauptgebäude trägt ein Mansardwalmdach und erhielt 1887 einen markanten Turm im Stil der Neorenaissance. Seltene alte Bäume prägen den Landschaftspark.

Eine restaurierte Orangerie mit Rundbogenfenstern und ein kleines Teehaus ergänzen die historische Gartenanlage. Ein Weiher liegt ebenfalls im Park.

Ferdinand de Roisin, die Familie Servais und der Gartendirektor Gottfried Rettig zählen zu den prägenden Bewohnern des Anwesens. Nach dem Krieg verfielen Teile.

Stallungen und der linke Gebäudeteil verschwanden 1966, während nur ein Drittel der ursprünglichen Bausubstanz erhalten blieb. Die Restaurierung belebte Haus und Park.

Zwischen 1995 und 2000 erhielt das Kürenzer Schlößchen wieder eine gepflegte Gestalt. Mauern, Orangerie und Park bewahren Spuren wechselvoller Nutzung.

Die Architektur verbindet klassizistische Formen mit dem später ergänzten Neorenaissance-Turm. Alte Bäume und der Weiher geben dem Ort einen ruhigen Rahmen.

Das Kürenzer Schlößchen zeigt, wie ein Gutshof durch Umbauten, Verluste und Restaurierung seine Geschichte sichtbar bewahrt.

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Trier
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