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Erna Lamberti

Der Stolperstein für Erna Lamberti liegt als kleine Messingtafel im Gehweg und markiert ihren letzten selbstgewählten Wohnort. Sein Name bewahrt die Erinnerung an eine konkrete Person. Erna Lamberti wurde 1917 geboren und lebte an dieser Adresse, bis die Nationalsozialisten sie 1941 verhafteten. Die Nationalsozialisten verschleppten Erna anschliessend nach Hadamar. Hadamar galt als Heilanstalt, diente jedoch als Mordort im nationalsozialistischen Euthanasieprogramm. Dort wurde sie am 25. April 1941 ermordet.

Die Messingtafel verbindet damit Ernas Namen, ihr Zuhause und ihr Schicksal an einem alltäglichen Ort. Der Gehweg trägt Ernas Namen in den Alltag hinein. Der Künstler Gunter Demnig schuf die Stolpersteine als Erinnerungszeichen vor den früheren Wohnhäusern Verfolgter. Auch dieser Stein steht an Ernas ehemaliger Adresse. Die Geschichte lenkt den Blick von abstrakten Opferzahlen auf eine Frau mit Namen, Wohnung und Lebensweg. Ernas Name bleibt im öffentlichen Stadtbild lesbar. Die Inschrift erinnert zugleich an die Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime und an den Ort ihres früheren Lebens. Der Stein liegt dort, wo Erna wohnte.

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Trier
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