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Église Saint-Maurice

Die Église Saint-Maurice in Frankreich erhebt sich als neugotischer Sakralbau mit spitzen Bögen und einem sechzig Meter hohen Turm. Ludwig Becker leitete den Bau, der im November 1895 begann und im Mai 1899 vollendet wurde. Seine Stellung folgt den Linien der nahen Straßen und macht die Turmspitze von der großen Avenue aus sichtbar. Von dort entsteht eine Sichtbeziehung zur nahe gelegenen Kathedrale.

Im Inneren öffnet sich ein vierzehn Meter breites Hauptschiff für bis zu zweitausend Menschen. Betonfundamente und ein Metallgerüst verbinden technische Neuerungen des späten 19. Jahrhunderts mit mittelalterlich geprägten Formen. Der Grundriss rückt Altar und Gemeinde eng zusammen. Am Hauptaltar erzählen Szenen aus dem Leben des heiligen Mauritius von dessen Geschichte, darüber steht eine Kreuzigungsgruppe. Eine Seitenkapelle widmet sich der Jungfrau Maria, während Glasfenster Heilige, Pflanzenmotive und farbige Ornamente zeigen.

Die Weigle-Orgel begleitet den Kirchenraum seit dem Eröffnungsjahr mit ihrem kräftigen Klang. Aus der früheren Garnisonskirche ist ein lebendiger Ort der Gemeinde geworden. Wand und Glas verbinden sich hier mit Musik zu einem besonders einprägsamen Detail.

By
Strasbourg
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