Bonaventuras muiža
Das Bonaventura-Herrenhaus liegt in Riga und umfasst mehrere Gebäude sowie Reste eines Parks am Jugla-See. Die Anlage vermittelt das Bild eines Vorstadtguts, dessen heutiges Hauptgebäude neoklassizistische Säulen an der Seeseite zeigt.
Die Ursprünge reichen vermutlich bis 1585 zurück, schriftlich erscheint das Gut erstmals 1625 mit Bonaventura Möller als Besitzer. Danach gehörte es unter anderem den Familien Lütken, Ballod, Löwis of Menar und von Wulf. Die Bodenreform von 1919 brachte das Gut in den Besitz der Lettischen Staatsbank. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten eine Forstfakultät und später eine Schule die Gebäude, heute arbeitet hier die Verwaltung des Lettischen Ethnographischen Freilichtmuseums.
Besonders greifbar bleibt ein einfaches Holzhaus aus dem 17. Jahrhundert, das als ältestes Holzgebäude Rigas gilt. Es wurde 1936 beim Aufbau des Freilichtmuseums an seinen heutigen Standort versetzt und veränderte dadurch die ursprüngliche Anordnung des Gutshofzentrums. Einst gehörten außerdem eine Wagenwerkstatt, eine Essigfabrik, eine Molkerei, eine Brennerei und eine Likörfabrik zur Anlage.
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- Riga
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Foto: Jānis U.Public domain 
Foto: Liv-Estländisches Landeskultur-Bureau (kollektiivautorid).Public domain 
Foto: J. SedolsCC BY 3.0
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