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Villa Hasselkampf

Die Villa Hasselkampf steht als denkmalgeschütztes Gebäude im Potsdamer Stadtteil Nauener Vorstadt. Der Bau der Villa begann 1872 und endete 1873. Der Möbelhersteller Hasselkampf hatte sie 1871 auf dem Grundstück Capellenbergstraße 11 in Auftrag gegeben. Albert Lüdicke und Johann Hermann Kneib führten den Bau aus. Das Gebäude besitzt ein Geschoss auf hohem Sockel und trägt ein Satteldach. Der zweigeschossige Mittelrisalit trägt einen flachen Dreiecksgiebel. Eine Loggia liegt vor dem Mittelrisalit der Villa. Hohe rechteckige Fenster mit Vordächern und kleine Dachgauben belichten das Innere. Der Eingang der Villa liegt an ihrer Seite.

Das Grundstück trug damals die Adresse Capellenbergstraße 11. Bereits 1875 war die Villa vermietet, während Amalie Hasselkampf ab mindestens 1877 als Eigentümerin erscheint. 1880 gehörte das Anwesen H. von Klinkowström, einem nicht ansässigen Eigentümer. Auguste von Klinkowström besaß es von 1882 bis 1904. Danach sind Fritz Schönebeck 1905 und Ida Schönebeck 1919 als Eigentümer verzeichnet. Robert Rößler besaß das Haus ab 1922. Von 1925 bis 1938/39 erscheint er als pensionierter Oberregierungs- und Baurat. Die Villa verbindet damit ihre Bauform mit einer dokumentierten Besitzgeschichte.აღმდეგ

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Potsdam
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