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Reststück der Berliner Mauer

Das Reststück der Berliner Mauer in Potsdam bewahrt ein Stück jener Betonbarriere, die Ost- und West-Berlin trennte. Die DDR errichtete sie zur Verhinderung von Fluchten nach Westen. Zwischen 1961 und 1989 trennte sie Ost- und West-Berlin und wurde zum Symbol des Kalten Krieges. Beton, Wachtürme und Sperranlagen prägten diese Grenze. Die Grenzanlage umfasste auch Panzergräben und weitere Verteidigungsanlagen entlang des Berliner Mauerverlaufs. Die DDR setzte dabei tödliche Gewalt ein.

Über hunderttausend Menschen versuchten, die Mauer zu überwinden, mehr als fünftausend flohen erfolgreich in den Westen. Viele Fluchtversuche forderten Menschenleben. Der Fall der Berliner Mauer leitete die deutsche Wiedervereinigung ein und veränderte die Geschichte Deutschlands. Das Brandenburger Tor stand dabei für Freiheit und Einheit. Der Abriss der Mauer begann 1990 und war 1994 abgeschlossen. Dieses erhaltene Betonstück macht die Geschichte einer geteilten Stadt in Potsdam sichtbar. Potsdam bewahrt damit einen konkreten Ort der deutschen Geschichte des Kalten Krieges.

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Potsdam
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