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Neues Palais

Das Neue Palais steht an der Westseite des Parks Sanssouci in Potsdam und zeigt preußischen Barock in großer Dimension. Die dreiflügelige Anlage trägt eine Kuppel mit den Drei Grazien und gehört zum UNESCO-Welterbe der Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin.

Friedrich der Große ließ den Bau von 1763 bis 1769 nach dem Siebenjährigen Krieg errichten. Mehr als 200 Räume, vier große Festsäle und ein Theater machten den Bau zur Kulisse für Bälle, königliche Feiern und Staatsanlässe, nicht zur privaten Hauptresidenz. Johann Gottfried Büring und Carl von Gontard wirkten an der Gestaltung mit, die Barock und Rokoko gegenüber dem aufkommenden Klassizismus bevorzugte. Nach Friedrichs Tod 1786 stand das Palais lange weniger im Mittelpunkt, bevor es 1859 zur Sommerresidenz des Kronprinzen Friedrich Wilhelm wurde.

Die 220 Meter lange Fassade täuscht mit aufgemaltem Mauerwerk eine Ziegeloberfläche vor. Über 400 Sandsteinfiguren schmücken das Äußere, während Grottensaal und Marmorsaal im Inneren Gemälde und Skulpturen verbinden.

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Potsdam
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