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Kommandantenhaus der Garde du Corps

Das Kommandantenhaus der Garde du Corps in Potsdam verbindet Militärgeschichte mit markanter Architektur. Die Garde du Corps diente dem König als berittene Leibgarde.

Das Gebäude gehört zu einem Kasernenkomplex am Stadtkanal, dessen rote Backsteine rote Sandsteinbänder ergänzen. Der Architekt Robert Klingelhöffer entwarf den markanten Kasernenkomplex am Stadtkanal.

Das eigentliche Kommandantenhaus entwarf G. W. von Knobelsdorff als eigenständigen Bau. Die palastartige Fassade umfasst drei Geschosse und einen leicht geneigten Sockel.

Die beiden Hauptgeschosse verbindet eine Reihe ionischer Kolossalpilaster. Vier Vasen von J. M. Kambly schmücken den Dachbereich. Seine Gestaltung erinnert an Palladios Palazzo Valmarana und an den Plögerschen Gasthof in Potsdam.

Bronzene Skulpturen von August Kiss gehörten zur Ausstattung des Hauptgebäudes an der Berliner Straße. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten sowjetische Streitkräfte und später die Nationale Volksarmee den Komplex.

Später bezogen Verwaltungsstellen mehrere Gebäude des Komplexes in Potsdam. Der Hof mit früheren Reit- und Paradeflächen wurde teilweise zu einem Bürostandort umgestaltet.

Neue Bürogebäude ergänzen dort die historische Anlage. Das Kommandantenhaus zeigt, wie eng Potsdams militärische Geschichte und repräsentative Baukunst verbunden sind.

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Potsdam
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