Großer Fibonacci
Die Skulptur Großer Fibonacci steht in Potsdam und verbindet Kunst mit mathematischer Form. Rudolf Valenta schuf sie im Jahr 1993 aus Edelstahl.
Die rechtwinkligen Stufen wachsen sichtbar und übertragen das Prinzip der Fibonacci-Folge in eine räumliche Ordnung. Zwei vorherige Zahlen bestimmen jeweils die nächste Zahl. Die Konstruktion wirkt dadurch zugleich bewegt und stabil, während Dreiecke ihre geometrische Klarheit betonen. Dreiecke gelten dabei als besonders stabile geometrische Form.
Die Skulptur misst 532 Zentimeter in der Breite, 380 in der Höhe und 792 in der Tiefe. Gemeinsam mit Jörg Plickats Ambos Mundos markiert das Werk den Beginn des Walk of Modern Art. Der Weg verbindet kulturelle Orte entlang der Havel, darunter die Schiffbauergasse und das Potsdam Museum am Alten Markt. Die Havel bildet dabei den räumlichen Bezug dieses Weges.
Valentas Arbeit verbindet wissenschaftliche Rationalität mit künstlerischer Gestaltung und macht mathematische Ordnung räumlich erfahrbar. Betrachtende werden so Teil dieser künstlerischen Wahrnehmung.
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