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Kapuzinerkirche Mariahilf

Die Kapuzinerkirche Mariahilf steht in Passau auf dem Mariahilfberg und ist eine Wallfahrtskirche im frühen Barock. Francesco Garbanino leitete den Bau, der von 1624 bis 1627 dauerte. Eine überdachte Wallfahrtsstiege mit 321 Stufen führt hinauf und trägt Marienbilder sowie Votivgaben an den Wänden. Oben erwartet dich ein schlichter Bau mit einem goldenen Hochaltar.

Ausgangspunkt der Verehrung war ein Marienbild mit dem Jesuskind, das Fürstbischof Leopold 1611 nach Passau brachte. Lucas Cranach der Ältere schuf das Original um 1530. Nach einer Kopie in einer Holzkapelle verlegte Marquard Freiherr von Schwendi Bild und Kapelle 1622 auf den Berg. Kapuziner übernahmen 1631 die Betreuung des Wallfahrtsorts. 1683 beteten Kaiser Leopold I. und seine Frau hier täglich während der Belagerung Wiens.

Der goldene Hochaltar entstand 1729 nach einem Entwurf Antonio Maria Nicolo Beduzzis und zeigt das Mariahilfbild zwischen Sebastian und Rochus. Die Seitenaltäre stammen aus dem Jahr 1774. Im Beichtgang hängen Waffen aus den Türkenkriegen, während die Sakristei einen Silberschatz bewahrt. Eine Steinplatte erinnert an Mozarts Gebet im September 1762.

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Passau
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