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Sankt-Anna-Klosterkirche

Die Sankt-Anna-Klosterkirche steht im Münchner Stadtteil Lehel und gehört zur Architekturgeschichte Altbayerns. Sie gilt als die erste Rokokokirche in Altbayern. Der Architekt Johann Michael Fischer entwarf den Bau, während die Asam-Brüder und Johann Baptist Straub den Innenraum gestalteten. Der Bau begann 1727 aus Dank für die Geburt Maximilian III. Josephs.

Die Kirche verbindet eine Längsbauweise mit einem zentralen Aufbau und bricht damit traditionelle Raumordnungen ihrer Zeit. Diese Verbindung prägte die Sakralarchitektur in Bayern. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche schwere Schäden, besonders im April 1944. Der Wiederaufbau stellte ihr historisches Erscheinungsbild wieder her. Erwin Schleich rekonstruierte 1968 die ursprüngliche Fassade nach Fischers Entwurf.

Damit erhielt die Kirche ein wichtiges äußeres Merkmal ihres ursprünglichen Entwurfs zurück. Die Sankt-Anna-Klosterkirche steht der neuromanischen Pfarrkirche St. Anna im Lehel gegenüber. So treffen an diesem Ort Rokoko und Neuromanik unmittelbar aufeinander. Ihre Baugeschichte verbindet den Entwurf von 1727 mit einer Rekonstruktion nach den Kriegsschäden. Die Kirche bietet außerdem einen rollstuhlgerechten Zugang.

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München
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