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St. Achatius

St. Achatius steht als katholische Pfarrkirche im Mainzer Stadtteil Bretzenheim und gehört zur Architekturgeschichte der Stadt. Die Kirche ist dem heiligen Achatius, auch Akakios von Armenien genannt, gewidmet.

François-Auguste Cheussey entwarf den klassizistischen Saalbau, der während der napoleonischen Zeit zwischen 1809 und 1810 entstand. Eine kleine Apsis schließt den Bau ab. Der Turm erreicht fünfzehn Meter, während das Gebäude dreißig Meter lang und dreizehn Meter breit ist. Das Gebäude liegt im Zahlbachtal. Das Mainzer Aquädukt befindet sich in der Nähe.

Die Entstehung fiel in eine Zeit, als Mainz unter französischer Präfektur stand und die Diözese einem Konkordatsregime folgte. St. Achatius gilt als einzige Kirche der Region aus dieser napoleonischen Bauzeit. Im Inneren steht ein Altar von 1780, der vermutlich aus der Klosterkirche St. Maria in Dalheim stammt. Das Frauenkloster wurde 1802 aufgelöst. Außerdem bewahrt die Kirche ein Gemälde des 17. Jahrhunderts mit der Anbetung des Jesuskindes. Dieses Bild ergänzt den Altar als weiteres historisches Ausstattungsstück der Kirche.

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Mainz
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