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Pferdetor

Das Pferdetor in Magdeburg verbindet ein markantes Bauwerk mit der Ausstellungsgeschichte und den kulturellen Ambitionen der Stadt. Albin Müller entwarf das Tor zwischen 1926 und 1927. Es gehörte zum Komplex der Deutschen Theaterausstellung auf der Elbinsel Werder und führte zu den Fest- und Veranstaltungsflächen. Die Stadthalle von Johannes Göderitz bildete dessen Zentrum.

Sechs Klinkerpfeiler tragen keramische Pferde, deren Levade-Haltung das Sachsenross als heraldisches Symbol der Region aufgreift. Zarte Tonnengewölbe überspannen die Zwischenräume der hohen Pfeiler. Die Bögen spiegeln die geschwungene Form der Pferdeskulpturen und geben dem Zugang eine klar erkennbare architektonische Ordnung. Der Entwurf entwickelte das ursprünglich für Darmstadt geplante Löwentor weiter. Der Ausstellungskomplex erlitt im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden, doch das Pferdetor wurde später wieder aufgebaut und renoviert. Das Pferdetor in Magdeburg ist als rollstuhlgerecht erfasst. An diesem Bauwerk erkennst du, wie Magdeburg neue Formensprache mit einem regional vertrauten Wappentier verband. Das Sachsenross prägt die Gestaltung des Zugangs.

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Magdeburg
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