Maria Immaculata
Maria Immaculata verbindet in Linz europäische Dynastiegeschichte mit dem religiösen Leben Österreichs. Hier treffen Spuren der Bourbonen, Habsburger und Karmelitinnen aufeinander. Die Verbindung reicht von Linz über die Toskana und Süditalien bis in weitere Teile Europas.
Prinzessin Maria Immaculata von Bourbon-Sizilien heiratete in den toskanischen Zweig der Habsburger ein. Ihr Sohn Franz Salvator wurde Erzherzog von Österreich und heiratete Marie Valerie, die jüngste Tochter Kaiser Franz Josephs I. und Kaiserin Elisabeths. Ihre Tochter Elisabeth Franziska hatte vier Kinder mit Georg Graf von Waldburg zu Zeil und Hohenems. Diese Familiengeschichte spiegelt Kriege, politische Umbrüche und die Eingliederung der Toskana in Italien wider.
Eine zweite Verbindung führt nach Linz und zum Karmel Himmelau. Gerlinde Bammer trat nach einer Pilgerreise nach Lourdes in ihren Sechzigern den Unbeschuhten Karmelitinnen bei. Ihre ewige Profess leitete der Bischof, begleitet von Karmelitinnen aus Linz und Wien. Als konkretes Bild bleibt eine ungewöhnliche Lebenswende: Auf weltliche Berufe und eine eigene Familie folgte ein kontemplatives Ordensleben.
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