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Apelstein 26

Apelstein 26 steht bei Lindenau in Leipzig und erinnert an einen Schauplatz der Völkerschlacht von 1813. Der steinerne Marker bezeichnet die Kämpfe österreichischer Truppen am 16. Oktober.

Etwa 5.500 Männer standen hier unter dem Kommando des österreichischen Feldmarschallleutnants Fürst Moritz von Liechtenstein. Zwischen 1861 und 1864 ließ Dr. Theodor Apel solche Steine an wichtigen Punkten des Schlachtfelds aufstellen. August Ferdinand Aster entwarf die Steine, die militärische Positionen, Kommandeure und Truppenstärken festhalten. Gemeinsam verbinden ungefähr 50 Markierungen die heutige Landschaft mit den Bewegungen mehrerer Armeen.

Die gerade Zahl 26 kennzeichnet eine alliierte Stellung, während der Buchstabe „V“ für die alliierten Kräfte steht. Eine zugespitzte Oberseite weist ebenfalls auf eine alliierte Position hin. Ursprünglich standen die Steine an den exakten Stellen der Einheiten, doch Landschaft und Stadtentwicklung haben einzelne versetzt.

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Leipzig
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