Centro Atlántico de Arte Moderno (CAAM)
Das Centro Atlántico de Arte Moderno (CAAM) befindet sich in Spanien und verbindet historische Architektur mit zeitgenössischer Kunst. Steinerne Wände und gewölbte Räume prägen das ehemalige Palais. An der Hauptfassade treffen Texte und Neonarbeiten auf die sichtbare Geschichte des Gebäudes. Die Räume machen Architektur selbst zum Teil der Ausstellung.
Das Zentrum zeigt konzeptuelle Installationen, Videoarbeiten und ortsspezifische Projekte, die auf seine Räume reagieren. Eine Ausstellung von Carlos Garaicoa verbindet Ruinen, Bäume und beschädigte Architektur. Nach der Pandemie wandte sich der Künstler erneut der Zeichnung und dem Motiv des Baumes zu. Seine Arbeiten fragen nach verdrängten Tieren, ausgebeuteten Ressourcen und einem möglichen Zusammenleben mit der Natur. CAAM produziert Ausstellungen, Begleitkataloge und an die Räume angepasste Installationen.
Joseph Kosuth verwandelte die Hauptfassade einst mit Neon in eine mehrsprachige Reflexion über Bedeutung. Teresa Serrano zeigte dort Videoarbeiten über Geschlecht und soziale Gewalt. Der Gegensatz zwischen Neon und Stein bleibt an der Fassade sichtbar.
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- Las Palmas de Gran Canaria
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