Schlosskirche Mainau
Die Schlosskirche Mainau steht auf der Insel Mainau bei Konstanz und erzählt von barocker Kirchengeschichte. Das barocke Gotteshaus liegt direkt neben dem Schloss.
Der Deutsche Orden gab den Bau in Auftrag, der zwischen 1732 und 1739 entstand. Johann Caspar Bagnato plante dieses Gotteshaus im Auftrag des Ordens. Die Weihe der Kirche erfolgte im Dezember 1739. Über dem Portal steht eine Bleibüste der Patronin Maria von Joseph Anton Feuchtmeyer.
Im Turm hängt eine 1505 in Lindau gegossene Glocke. Im Innenraum verbinden Hochaltar, Seitenaltäre, Kanzel, Skulpturen, Fresken und Stuck mehrere barocke Kunstformen. Joseph Anton Feuchtmeyer schuf die Hauptausstattung mit Hochaltar und Skulpturen. Franz Joseph Spiegler malte die Deckenfresken und das Hochaltargemälde über das Leben Mariens. Francesco Pozzi gestaltete den reichen Stuck im Kirchenraum.
Zwei Seitenaltäre tragen bewegte Engelsfiguren, über denen der heilige Sebastian und der heilige Nepomuk stehen. 1733 stürzte das Chorgewölbe während der Bauarbeiten ein. Johann Caspar Bagnato starb 1757 auf Mainau und liegt in der Krypta der Kirche begraben. Eine Bronzeplatte erinnert im Westen des Innenraums an ihn.
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