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Johanneskirche

Die Johanneskirche steht im Heidelberger Stadtteil Neuenheim und verbindet neogotische Formen mit einem zentralen Grundriss. Der Bau entstand zwischen 1899 und 1902 in Heidelberg.

Das Wachstum Neuenheims machte die ältere evangelische Kirche am Marktplatz für die Gemeinde zu klein. Der Architekt Hermann Behagel entwarf den Neubau in Heidelberg. Sein Entwurf verbindet frühgotische Anregungen aus Burgund mit einer für Kirchen ungewöhnlichen zentralen Raumordnung. Vier gleich lange Arme bilden das griechische Kreuz.

Die frei stehende Kirche liegt an einer Straßenbiegung, deshalb bleibt ihre Fassade von drei Seiten sichtbar. Der Nordturm ragt 55 Meter hoch über dem Haupteingang auf. Im Innenraum ordnet das Wiesbadener Programm Kanzel, Altar und Orgel als liturgische Einheit. Kanzel und Taufstein stehen neben dem Altar. Umlaufende Emporen prägen die Predigtkirche, während die Orgel direkt über dem Altar steht.

Über dem Altar bleibt die Darstellung der Bergpredigt erhalten. Die Kirche bereichert mit Camerata Vocale, Figuralchor Heidelberg sowie Kinder- und Jugendchören Heidelbergs Musikleben. Sie gehört zur evangelischen Johannesgemeinde Neuenheim. Gottesdienste, Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen finden hier ebenso statt wie Konzerte und Gemeindeveranstaltungen. Das Gebäude ist als rollstuhlgerecht zugänglich ausgewiesen.

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Heidelberg
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