Leintorbrücke
Die Leintorbrücke überspannt in Hannover die Leine und verläuft an der Schloßstraße quer zum Leineschloss. Ein einzelner Sandsteinbogen prägt den Übergang, den Christian Georg Vick entwarf. Die heutige Brücke entstand 1713 und liegt außerhalb des mittelalterlichen Leintors. Von hier aus lässt sich die Leinewelle beobachten, eine Flusswelle für Surfer.
Die älteste bekannte Erwähnung stammt aus dem Jahr 1320 und bezeichnete den Übergang als „pons antiquus“. Klein-Venedig verband die Altstadt einst mit dem Wassergericht auf der Leineinsel. Ab 1340 hieß die Querung „Stadtbrücke“, während die Straße 1359 als „in ponte“ und bis 1845 als „Brückstraße“ erschien. Eine hölzerne Fußgängerbrücke stand dort bereits 1570, bevor der Sandsteinbogen ihren Platz einnahm. Around 1950 gelangte die Bezeichnung „Schloßbrücke“ irrtümlich von einer weiter östlich gelegenen Brücke hierher.
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