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Katholisches Trauerzentrum und Kolumbarium Sankt Thomas Morus

Das Katholische Trauerzentrum und Kolumbarium Sankt Thomas Morus steht in Hamburg als Kirche und Gedenkort. Der Bau aus rotem Backstein und dunklem Schiefer erinnert mit seinem unregelmäßigen Satteldach an ein Zelt. Der Architekt Jörn Rau errichtete die Kirche zwischen 1979 und 1981 als Teil eines Gemeindezentrums mit Pfarr- und Gemeinderäumen.

Im Inneren finden 250 Menschen Platz, während ein Kreuz aus einem millionen Jahre alten russischen Eichenstamm besondere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ein Taufbecken steht in prähistorischen Steinen und Halbedelsteinen, daneben zeigt ein bronzener Kreuzweg Stationen des Leidens. Seit dem Umbau der ehemaligen Gemeinderäume verbindet der Ort Gemeindeleben, persönliches Gebet und Bestattung.

Das Kolumbarium nimmt in seiner ersten Phase bis zu 1.000 Urnen in Kirche und Innenhof auf. Warm getönte Betonblöcke mit bronzenen Namensbeschriftungen setzen sich im Garten fort, zwischen Laubbäumen und Sitzplätzen. In der Mitte liegen ein Gemeinschaftsgrab und eine Vogeltränke auf einer gestalteten Fläche von 520 Quadratmetern.

By
Hamburg
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