Zur Himmelspforte
Die Kirche Zur Himmelspforte steht in Deutschland auf den mittelalterlichen Grundmauern eines älteren Kirchenbaus. Im Jahr 1709 ersetzte sie einen hölzernen Vorgänger, der dem heiligen Quirinus geweiht war. Bei der Eröffnung verwies eine Predigt auf die Genesis und die Kirche als Haus Gottes und Tor zum Himmel. Im Inneren führt eine umlaufende hölzerne Empore durch den schlichten Raum. Darüber spannt sich ein hölzernes Spiegelgewölbe, das dem kleinen Gotteshaus Wärme und Ruhe gibt.
Auch das Gelände ringsum hat sich verändert: Früher lagen Grabsteine dicht an den Mauern, heute wirkt der Kirchhof offener und grüner. Nur im Süden erinnern wenige ältere Steine an den früheren Friedhof. Der heutige Friedhof entstand 1889 am südlichen Ortsrand, als die Gemeinde wuchs und mehr Raum benötigte. Zwischen Holzempore, Gewölbe und den Spuren vergangener Gräber verbinden sich Gebet, Abschied und gemeinschaftliches Erinnern.
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- Gotha
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