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Schloss Friedrichsthal

Schloss Friedrichsthal zeigt eine barocke Anlage mit geschwungenen Flügeln und einem ruhigen Innenhof. Der ruhige Innenhof prägt die äußere Wirkung des Schlosses.

Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg ließ die Sommerresidenz zwischen 1708 und 1711 errichten. Hofarchitekt Wolf Christoph Zorn von Plobsheim entwarf die Anlage.

Östlich lag einst ein formaler Barockgarten mit Skulpturen, Wasserspielen und einer Grotte. Die frühere Gartenanlage ist unter späteren Gebäuden vollständig verschwunden.

Gegenüber bewahrt die Orangerie mit Zitruspflanzen und geometrischen Beeten einen Teil dieser Gestaltungsidee. Das Schloss erhielt im neunzehnten Jahrhundert neue Seitenflügel.

Johann und Friedrich Weidner prägten damit das spätere Erscheinungsbild des Gebäudes. Herzogin Karoline Amalie nutzte es als Sommerresidenz.

Später lebte Prinz Leopold von Sachsen-Coburg und Gotha mit seiner Familie in den Räumen. Eine Staatliche Fachschule nutzt die Räume des Gebäudes.

Restaurierte Stuckdecken aus der Bauzeit verbinden den Schulalltag mit der erhaltenen historischen Substanz. Die eleganten Fassaden bewahren ihre barocke Ordnung.

So zeigt Schloss Friedrichsthal, wie sich eine herzogliche Residenz wandelte und historische Details sichtbar blieben.

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Gotha
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