Xhamia e Gjirokastrës
Xhamia e Gjirokastrës steht im Zentrum des alten Basars von Gjirokastra, mitten in der historischen Museumsstadt Albaniens. Die Moschee liegt auf abschüssigem Gelände.
Eine Inschrift verweist auf die Jahre 1754 oder 1755, weshalb sie als älteste Moschee der Stadt gilt. Man kennt sie auch als Memi-Bey-Moschee. Ihre Kuppel und das erhaltene Minarett prägen das steinerne Stadtbild im historischen Viertel. Seit 1973 schützt der Status als Kulturdenkmal ihre Architektur.
Während der kommunistischen Zeit überstand sie die Zerstörung vieler religiöser Gebäude und diente zeitweise anderen Zwecken. Akrobaten nutzten die hohe Kuppel, später beherbergte das Gebäude eine Schneiderei. Ein Brand verwüstete große Teile des Basars, doch lokale Familien und Geschäftsleute, besonders die Familie Skëndulat, halfen beim Wiederaufbau.
Restaurierungen bewahren den ursprünglichen Charakter, lösten unter Fachleuten jedoch Diskussionen über Dachziegel und Mörtel aus. Zeichnungen des Künstlers Lear zeigen die Moschee bereits während seiner Reisen durch Südalbanien im 19. Jahrhundert. Heute kommen Gläubige und Besucher hier zusammen.
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