St. Maria Königin
St. Maria Königin steht in Frechen und entstand während des Stadtwachstums nach den 1950er Jahren. Der Kirchenbau wurde 1954 nach Plänen von Rudolf Schwarz, Maria Schwarz und Karl Wimmenauer geweiht. Im Inneren öffnet sich das Kirchenschiff zum Altar, während verschiedenfarbige Ziegel die Gemeinschaft symbolisieren.
Aachener Blaustein bedeckt den Boden, und eine helle Holzdecke führt von der Taufkapelle bis zur elliptischen Altarinsel. Drei Bereiche aus grünlichem Industrieglas bringen Tageslicht in den Raum. Zwei goldene Säulen verbinden am Altar symbolisch Erde und Himmel, während Lichter an der Rückwand eine Krone bilden. Eine konkave Wand umschließt die Gemeinde wie ausgebreitete Arme, und Olaf Höhnens Kreuzweg ergänzt den Innenraum.
Unter dem Altar liegt eine Krypta, die als stiller Gebetsraum dient. Der freistehende Glockenturm kam 1961 und 1962 hinzu. Neben der Kirche arbeitet ein integrativer katholischer Kindergarten in zwei Gebäuden mit vier Gruppen und 66 Plätzen. Naturspielhäuser, ein Trampolin, Spielhügel und eine Seilkletteranlage prägen das Außengelände.
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