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Christuskirche (SELK)

Die Christuskirche (SELK) steht in Erfurt, genauer in der Brühlervorstadt, und gehört zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Max Brockert entwarf den neoklassizistischen Bau, der zwischen 1912 und 1913 entstand. Der 36 Meter hohe Turm prägt das äußere Bild der Kirche. Das Grundstück stiftete das Gemeindemitglied Gottfried Rothe, während ein Kirchenbauverein die Errichtung finanzierte.

1938 leitete Richard Oertwig eine umfassende Innenrenovierung mit Veränderungen an Gewölbe, Isolierung und Akustik. Der Architekt und Holzbildhauer schuf außerdem Altar, Kanzel, Kruzifix, Taufbecken und Kronleuchter. Vier geschnitzte Evangelisten tragen den Altar, während zwölf Apostel die Kanzel schmücken. Die Buntglasfenster kehrten 2009 nach einer Restaurierung in den Kirchenraum zurück.

Otto Petersilie baute die Orgel 1913 mit ungefähr 1.300 Pfeifen. Die ursprünglichen Bronzeglocken wichen 1942 Gussstahlglocken, bevor 1983 ein elektrisches Läutewerk hinzukam. Neben einem großen Kruzifix und Lutherbildern bewahrt der Raum auch ein kleines Kreuz aus Grenzzaunmaterial.

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Erfurt
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