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Kurländer Palais

Das Kurländer Palais steht am östlichen Rand der Inneren Altstadt von Dresden, nahe der Carolabrücke und dem Neumarkt. Seine symmetrische Hauptfassade zeigt einen dreifenstrigen Mittelrisalit und zwei zurückgesetzte Seiten. Darüber sitzen ein Walmdach, Gauben und Mansarden, während französischer klassischer Barock die klare Gestaltung prägt.

Johann Christoph Knöffel errichtete den Bau 1728 und 1729 für Graf August Christoph von Wackerbarth. Das Palais gilt als das erste Rokokobauwerk Dresdens. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg blieben nur die Außenmauern stehen, und die Ruine wurde von 2006 bis 2008 rekonstruiert. Zuvor stand hier um 1575 ein einstöckiges Gebäude, das 1705 erweitert wurde.

Im Inneren verbinden sich Rokokodekorationen mit Enfiladen und einem großen Ballsaal zum Gartenhof. Später diente das Gebäude als medizinische Akademie und staatliches Gesundheitsamt. Als kultureller Treffpunkt beherbergte der Bau die Sociéte des antisobres, eine Gesellschaft Augusts des Starken. Der Ballsaal öffnet sich bis heute zum begrünten Innenhof.

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Dresden
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